NICORETTE Inhaler mit 15 mg Nikotin – wie gut ist es?

Du willst dir das Rauchen abgewöhnen, aber weißt nicht, ob der NICORETTE Inhaler für dich das richtige Alternativ Produkt ist?

Ich selbst habe bald 30 Jahre geraucht und immer wieder hat es mich genervt. Rauchen stinkt, lässt einen schlechter die Treppen hoch laufen und, du wirst es auch kennen, diese Sucht nach dem Essen eine schöne Kippe zu rauchen.

Irgendwann entschied ich mich aufzuhören. Viele sagen ja, dass man dann einfach die Zigarette weglassen soll und selbst beim Bundesamt bekommst du Knetbälle kostenlos versendet, wenn du dich entscheidest mit dem Rauchen aufzuhören. Nach etlichen Versuchen habe ich mich dann entschieden einfach mal diese 22 Euro zu investieren. Was kann schon passieren, außer, dass ich das Geld zum Fenster rausgeworfen habe?

Als der NICORETTE Inhaler dann endlich hier ankam, war ich wirklich richtig voller Motivation. Dies ist übrigens das Produkt:

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Erstmal habe ich Ihn ausgepackt und das kleine weiße Röhrchen in der Hand gehalten. Ich dachte mir so ok, das soll funktionieren? Zum Ziel habe ich mir gesetzt, dass ich von den 40 Zigaretten pro Tag auf 3 oder 4 herunterzustufen. Die Motivation war groß, die Skepsis auch.

Also habe ich mein letztes Flüppchen angesteckt und gedacht, danach schaue ich einfach mal, wie lange ich mit der NICORETTE Inhaler hinkommen, ohne Lust auf eine „echte“ Zigarette zu haben. Der Zusammenbau ist recht einfach und die dazugehörigen Patronen lassen sich schnell in das Plastikröhrchen integrieren.

Hierzu ziehst du einfach das weiße Röhrchen auf und nimmst eine Patrone aus der Verpackung. Diese sind mit einem Silberetikette verklebt. Das musst du auch drauf lassen. Dann drückst du einfach nur noch die Patrone in den Inhalator stecken und den Inhalator wieder zusammen drücken. Auf dem NICORETTE Inhaler sind zwei kleine weiße Pfeile. Diese müssen sich gegenüber liegen.

Nach den ersten Zug dachte ich mir erst mal einfach nur „Okay?!“ Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich habe dann ab mittags nur noch damit geraucht und muss sagen, dass ich auch kein Verlangen hatte, eine „echte“ Zigarette zu rauchen. Das Nikotin, welches in dem NICORETTE Inhaler  vorhanden ist, befreit dich ja von diesem Suchtgefühl, welches beim Rauchen ja vorhanden ist. Die Sucht wird durch den reinen Nikotin im NICORETTE Inhaler somit befriedigt. Schön ist wirklich, dass es nicht mehr überall stinkt. Auch das Treppensteigen fiel mir nach 8 Wochen mit diesem Ersatz viel einfacher. Wie genau dieses Gerät im Körper arbeitet, erfährst du weiter unten im Ratgeber. Jetzt möchte ich dir noch sagen, was ich positiv und was ich negativ empfinde.

Vorteile

  • Weniger Gift im Körper
  • Man stinkt nicht mehr nach Rauch
  • Das Lungenvolumen wird wieder größer
  • auch in der Wohnung sehr gut anwendbar

Nachteile

  • Etwas teuer
  • fühlt sich in der Hand nicht nach Zigarette an

Das war der Punkt, der mich wirklich störte. Man kennt ja den Spruch:“ der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ So erging es mir auch die ersten Tage mit dem Plastikkippchen. Es war immer wieder das gewöhnungsbedürftige Anfassen. Da sollten sich die Hersteller des NICORETTE Inhaler echt was einfallen lassen. Denn das war neben dem Preis der einzige Faktor, der mich nervte. mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und habe eine Technik für mich gefunden, das Plastikröhrchen im Mund zu halten, ohne es überhaupt „abaschen“ zu wollen.

Ratgeber Nicorette Inhalator

Raucherentwöhnung – Nicorette Inhaler, Nikotinpflaster, Kaugummi, Hypnose und Akupunktur, diese und andere Lösungen werden ständig empfohlen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Bei einigen funktionieren diese Mittel, aber bei vielen nicht, und die ultimative Lösung zur Raucherentwöhnung scheint noch lange nicht gefunden zu sein. Aktuellen Berichten zufolge haben viele Raucher bereits Erfolg mit der elektronischen Zigarette gehabt, aber sie wird oft kritisiert. Eine Möglichkeit, von der man nicht viel hört oder liest, ist der Nicorette-Inhalator. Dies soll auch die Raucherentwöhnung erleichtern.

Inhaliere Nikotin, anstatt es einzunehmen

Wer mit dem Rauchen aufhören will, hat sicher schon einiges versucht, und zwar mit viel Zuversicht: Wer gescheitert ist oder einen Rückfall erlitten hat, ist keineswegs schwach. Im Gegenteil: Rauchen ist eine starke Sucht, die von Psychologen höher eingestuft wird als Alkoholismus. Stecke also nicht nach ein paar gescheiterten Versuchen den Kopf in den Sand, sondern versuche weiterhin, sich von den Zigaretten abzuwenden. Der Nicorette-Inhalator ist eine Möglichkeit, diesen Plan zu unterstützen. Es ist ein kleines weißes Plastikröhrchen, das mit Nikotinkapseln gefüllt ist. Die Kapsel enthält ein Stück saugfähige Baumwolle, die mit Nikotin getränkt ist, das durch die Mundschleimhaut freigesetzt wird, wenn Sie an dem Gerät lutschen. Um etwas vom Ersatz zu „riechen“, wird dem Nikotin Menthol zugesetzt, das beim Einatmen in Mund und Nase wahrgenommen wird. Eine Inhalation in die Lunge ist nicht notwendig, da die Aufnahme von Nikotin über die Mundschleimhaut ausreichend ist.

Preis des NICORETTE Inhalers

Den Nicorette Inhalator gibt es in zwei Größen, eine mit 18 Nikotinpatronen für etwa 15 Euro und eine mit 42 Nikotinpatronen für knapp 30 Euro. Allerdings ist hier ein Vergleich notwendig, denn einige Online-Apotheken bieten die große Packung für rund 20 Euro, die kleine Packung für rund 12 Euro an.

Ein kleines Fazit: Der Inhalator funktioniert gut als Zigarettenersatz, was aber nicht automatisch bedeutet, dass er auch im Praxistest frei von Nachteilen war. Der Wunsch, einen Glimmstengel zu haben, verschwand nach der Verwendung dieses kleinen weißen Plastikgeräts vollständig. Bis jetzt lief alles gut. Allerdings gab es Probleme mit der anschließenden Dosisreduktion. Wenn du ein zwanghafter Raucher bist, verschlingst du ständig eine neue Nikotinkapsel. Ihre Dosis zu reduzieren ist nicht wirklich einfacher als das Rauchen zu reduzieren. Einer der größten Vorteile eines Inhalators ist jedoch, dass du ihn auch in der Öffentlichkeit, in geschlossenen Räumen, verwenden kannst. In diesem Fall ist das Gerät ideal als kurzfristiger Ersatz für Raucher, die nicht für jede Zigarette vor die Tür gehen wollen oder im Flugzeug nicht können. Insgesamt ist das, was einen Inhalator besser als ein Pflaster macht, die sofortige Wirkung, die dem Rauchen von Zigaretten ähnlich ist.

Nicht ohne Nebenwirkungen

Obwohl der NICORETTE Inhalator rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist, ist er nicht nebenwirkungsfrei. Zum einen listet der Beipackzettel alle Nebenwirkungen von Nikotin auf, darunter auch die Warnung, dass Nichtraucher, Herzpatienten und Schwangere das Produkt nicht verwenden sollten. Das spricht bisher für sich selbst. Allerdings kann der Inhalator eine nicht schwerwiegende, aber sehr unangenehme Nebenwirkung verursachen, nämlich Nasenverstopfung. Das muss natürlich nicht sein, kann aber schwerwiegend sein, so dass die Nase tatsächlich komplett verstopft ist. Natürlich hören die Geruchs- und Geschmackssinne vorerst auf, aber bei geringerer Nikotinzufuhr werden sie sich bald wieder anpassen können.

Was nun? Möchtest du lieber rauchen?

Nein. Insgesamt hat sich der Inhalator, trotz seiner Schwächen, als guter Ersatz für das Rauchen erwiesen. Es ist wichtig zu wissen, dass es zwar viel einfacher ist, mit dem Rauchen aufzuhören, aber der dauerhafte Verzicht auf Nikotin ist sicherlich nicht angenehm. Dank des Inhalators haben wir es geschafft, sechs Monate ohne eine einzige Zigarette auszukommen. Das ist zumindest ein Teilerfolg, denn das Nikotin aus dem Inhalator ist zwar nicht gesund, aber zumindest weniger schädlich als die Zigarette selbst.

Welche Auswirkungen hat das Rauchen für dich und deinen Körper

Erhöhtes Krankheitsrisiko

Ein Großteil der Bevölkerung greift regelmäßig zum Glimmstängel. Tabak und Nikotin sind nach wie vor ein weit verbreitetes Genussmittel. Obgleich die Risiken des Rauchens bekannt sind, siegt am Ende in der Mehrheit der Fälle die Sucht. Durch das permanente Rauchen und Paffen sitzt du dich und deinen Körper einer Vielzahl an Gefahren aus. Die Folgen sind verheerend. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass das Rauchen das Krankheitsrisiko um ein Vielfaches erhöht. Diese Behauptung wurde von Medizinern untermauert. Rauchen ist die häufigste Ursache für Krankheiten und Todesfälle in Deutschland. Über 300 Menschen fallen jährlich ihrer Sucht zum Opfer. Vergegenwärtigt man sich diese Aussichten, erscheint ein Rauchstopp als willkommene Lösung. Verzicht auf die Zigarette verlängert das Leben und reduziert deutlich die Gefahr einer Krebserkrankung oder den Ausbruch von Herzproblemen.

Der Wunsch nach einem Rauchstopp ist bei vielen Rauchern allgegenwärtig. Allerdings verlangt ein solcher Lebenswandel sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Die Mehrheit der Versuche sind unglücklicherweise zum Scheitern verurteilt. Lediglich 10 % schaffen den Weg in ein rauchfreies Leben. Die körperliche Gesundheit sollte Grund genug sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Im Folgenden möchten wir die geläufigsten durch Rauchen verursachten Krankheiten einmal kurz auflisten. Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um eine kleine Auswahl. Der volle Umfang der Auswirkungen von Zigaretten auf dich und deinen Körper ist sehr viel weitläufiger und mannigfaltiger.

Raucherlunge

Der tägliche Konsum von Tabak und Zigaretten wirkt sich in erster Linie negativ auf die Lunge aus. Durch den kontinuierlichen Zug am Glimmstängel nimmst du nahezu 5000 Chemikalien auf. Die Lunge wird dadurch massiv geschädigt und ist anfällig für Krankheiten. Der Übeltäter dabei ist allerdings nicht, wie von vielen vermutet, das Nikotin selbst. Der wahre Schuldige ist der Teer sowie die sich im Tabak befindenden Partikel. Durch das regelmäßige Inhalieren werden die Bronchien in ihrer Funktion negativ beeinträchtigt. Die Folge daraus ist eine chronische Bronchitis, welche im Volksmund auch als „Raucherhusten“ bezeichnet wird. Bei einer weiterführenden Verengung der Bronchien kommt es zu der sogenannten Raucherlunge. Die Symptome dieses Krankheitsbildes sind ein penetranter Husten in Kombination mit Schleim und extremen Atemproblemen.

Krebs

Die „Volkskrankheit“ Krebs hängt wie ein Damoklesschwert über unserer Gesellschaft. Obgleich permanent an Heilmethoden gearbeitet und geforscht wird, ist die Diagnose für viele Betroffene ein Todesurteil. Medizinische Studien haben ergeben, dass Raucher anfälliger für eine Krebserkrankung sind. Verwiesen sei hierbei explizit auf Rachen-, Mund- oder Kehlkopfkrebs. Bei weiblichen Nikotinabhängigen nimmt auch das Risiko einer Brustkrebs- oder Gebärmutterkrebserkranung rapide zu.

Viele sehen im Krebs DIE Raucherkrankheit schlechthin. Diese Behauptung entspricht allerdings nicht der Realität. Viel häufiger als an Krebs haben Raucher mit den Folgen von Herz- oder Kreislaufproblemen zu kämpfen. Die Rede ist hierbei von Herzinfarkten oder Schlaganfällen, welche im schlimmsten Fall sogar mit dem Tod enden können.

Beeinträchtigung der körperlichen Fitness

Nikotinsucht und Sport sind wie Feuer und Wasser. Die wenigsten Raucher sind sportlich aktiv. Die Gründe dafür liegen ganz klar auf der Hand. Der dauernde Tabak- und Nikotinkonsum schadet deinem Körper und deiner Gesundheit. Raucher sind nicht so fit wie Nichtraucher. Dank der Zigarette fehlt es ihnen zunehmend an Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Es ist medizinisch erwiesen, dass Raucher geringere Mengen an Sauerstoff aufnehmen. Schuld daran ist das Kohlenmonoxid, welches durch das Ziehen an der Zigarette in den Körper gelangt.

Der Genuss von Tabak und Nikotin wirkt sich auch negativ auf die Atmung aus. So bekommen Raucher bei sportlichen Betätigungen beispielsweise schlechter Luft und ringen häufiger nach Atem. Während ein Nichtraucher noch voller Energie turnt und sprintet, liegt ein Raucher bereits japsend am Boden.

Veränderung des Hautbildes

Nicht nur die körperliche Gesundheit wird durch eine Nikotinabhängigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Die negativen Folgen des Rauchens sind deutlich sichtbar und geben dich deinem Gegenüber als Raucher oder Raucherin zu erkennen. So führt Rauchen beispielsweise zu einer Beeinträchtigung des Hautbildes. Beobachtungen haben ergeben, dass Raucher schneller Falten bekommen und anfälliger für Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne oder Schuppenflechte sind. Ein Rauchstopp kann von daher deine Haut und dein äußeres Erscheinungsbild verbessern und dich für andere attraktiver und frischer wirken lassen.

Negative Auswirkungen auf Zähne und Finger

Raucher oder Raucherinnen erkennt man häufig schon von Weitem. Wenn sie nicht gerade eine Kippe zwischen den Fingern haben, so verraten sie ihre gelblichen Zähne und Finger. Dieser Tatsachenbestand ist auf die Pigmente im Rauch zurückzuführen.

Unangenehmer Geruch

Rauch ist ein echter Liebestöter. Ein Kuss mit einem Raucher oder einer Raucherin wird häufig als unangenehm empfunden. Der Grund: Mundgeruch. Wer häufig raucht, der führt auch einen ständigen Rauchgeruch mit sich. Dieser setzt sich an der Kleidung, in den Haaren oder aber auch in der eigenen Wohnung fest. Nicht selten führt ein dauerhafter Nikotinkonsum und Rauchgeruch zu Beziehungsstreitigkeiten oder sogar Trennungen.

Vorteile eines rauchfreien Lebens

  • Krankheitsrisiko sinkt
  • weniger anfällig für Krebs oder Herzkrankheiten
  • besseres Zahnfleisch und weniger Zahnentzündungen
  • fitter, aktiver und agiler
  • leistungsfähiger
  • Verbesserung des Hautbildes
  • Verfärbungen an Zähnen und Händen gehen zurück
  • unangenehmer Rauchgeruch verschwindet
  • mehr Geld zur Verfügung
  • kein Abhängigkeitsgefühl mehr
  • Stresslevel sinkt
  • besseres Vorbild

Welche Auswirkungen hat ein Rauchstopp für dich und deinen Körper

Verbesserung der Gesundheit

Ein Rauchstopp ist mit einer Vielzahl an positiven Effekten für dich und deinen Körper verbunden. Raucher sind, wie bereits erwähnt, anfälliger für Krankheiten. Mit einer Rauchentwöhnung tust du deinem Körper etwas Gutes. Das Krebsrisiko wird dadurch deutlich gesenkt und auch die Gefahr von Herz- und Lungenkrankheiten wird auf ein Minimum reduziert. Nichtraucher leben länger und gesünder.

Besseres Aussehen

Nicht nur deine körperliche Gesundheit, auch dein äußeres Erscheinungsbild profitiert von einem Nikotinentzug. Durch den Verzicht auf den Glimmstängel wird sich dein Hautbild binnen kürzester Zeit verbessern und du wirst jünger und frischer aussehen. Auch die unschönen Verfärbungen an Fingern und Zähnen werden zurück gehen. Du wirst von deinem Gegenüber als schöner und attraktiver wahrgenommen.

Stresslevel sinkt

Eine Abhängigkeit wirkt sich auch immer negativ auf die Psyche aus. Da bildet eine Nikotinabhängigkeit keine Ausnahme. Raucher müssen in regelmäßigen Abständen zur Kippe greifen. Das ist nicht immer so einfach. Längere Meetings im Büro, ein Abendessen mit Freunden und Verwandten oder eine unbekannte Umgebung mit fehlendem Zigarettenautomaten. In Situationen wie diesen wird der Wunsch nach einer Zigarette immer lauter. Es setzen die ersten Entzugserscheinungen ein und der Stresspegel steigt. Der zunehmende Stress und der Wunsch nach einer Zigarette können die menschliche Psyche schwer belasten. Schluss damit! Mit einem Rauchstopp bist du weniger angespannt und auch deine Psyche kann sich erholen.

Mehr Geld

Rauchen ist auch immer eine Kostenfrage. Raucher blasen jährlich tausende von Euro in die Luft. Tendenz steigend! Tabakwaren sollen immer teurer werden. Das Geld, das du im Monat für Zigaretten ausgibst, fehlt dir an anderer Stelle. Ein Rauchentzug sorgt aus eben diesem Grund auch zu einer Verbesserung deiner Finanzen. Von dem ersparten Geld kannst du dir beispielsweise etwas schönes zum Anziehen gönnen oder die Reisekasse aufstocken.

Endlich Nichtraucher – Tipps für den endgültigen Nikotinausstieg

Der Weg in ein rauchfreies Leben ist gar nicht so einfach wie gedacht. Die Mehrheit der Betroffenen verfällt in alte Gewohnheiten und greift nach einiger Zeit wieder zum Glimmstängel. Ein endgültiges Rauchstopp erfordert knallharte Disziplin, Motivation und innere Stärke. Die folgenden Tipps sollen dich in deinem Vorhaben bestärken und dir dabei helfen, endlich ohne Kippe durchs Leben zu gehen.

Nichtraucher-Glas anlegen

Als Nichtraucher hast du sehr viel mehr Geld im Monat zur Verfügung, welches du in Lebensmittel, Reisen, Kinokarten, Kleidung oder ein hübsches Abendessen investieren kannst. Mit jeder Zigarettenpackung die du nicht kaufst, sparst du etwas Geld. Da kommt auf die Dauer schon ein schönes Sümmchen zusammen. Lege das Geld für jede nichtgekaufte Zigarettenschachtel in ein Nichtraucher-Glas und denke dir eine Belohnung aus. Das kann ein Shoppingtrip, ein Urlaub oder ein neues Auto sein. Ein solches Vorhaben spornt an und spendet Motivation. Monat für Monat kommst du deinem Ziel näher.

Suche dir ein fixes Datum

Viele Raucher knüpfen ihren Entzug an ein fixes Datum. So ist beispielsweise ein Jahreswechsel immer ein Impuls für einen Neubeginn. Häufig verlaufen solche Vorhaben allerdings binnen weniger Wochen im Sand. Damit dir das nicht passiert, solltest du mit einem Kalender arbeiten und dir deine Erfolge täglich vor Augen führen. Beginne an einem Tag deiner Wahl und kreuze deine rauchfreien Tage täglich ab. Wenn du möchtest, kannst du dir verschiedene Belohnungen für jede überstandene Zwischenetappe ausdenken. Das motiviert und spendet Kraft für den weiteren Weg.

Mache dir deine Gründe für einen Rauchentzug stetig bewusst

Hinter jedem Rauchstopp stecken diverse Gründe und Motivationen. Was bewegt dich dazu, mit dem Rauchen aufzuhören? Schreibe deine Beweggründe nieder und hänge die Liste ins Bad oder an den Kühlschrank. Wichtig ist, dass du dir die Liste regelmäßig vor Augen führst und daraus neue Energie schöpfst.

Unternimm etwas

Je länger du nur untätig und gelangweilt herumsitzt, umso präsenter wird das Verlangen nach einer Zigarette. Dieses Bedürfnis ist im Regelfall nur von kurzer Dauer. Es ist wichtig, dass du deinen Wunsch nach einer Zigarette unterdrückst und dich mit etwas ablenkst. Das kann ein gutes Buch, eine spannende Serie oder ein Entspannungsbad sein. Je mehr du unternimmst und dich ablenkst, desto weniger wirst du an Zigaretten denken.

Suche dir Unterstützung

Du musst den Weg nicht alleine gehen. Viel einfacher ist es, wenn man das Projekt „Nichtraucher“ zu zweit oder in einer Gruppe angeht. Überzeuge Freunde oder Kollegen davon, mit dir zusammen mit dem Rauchen aufzuhören. Ihr könnt eich gegenseitig unterstützen und Mut machen.

Treibe Sport

Werde sportlich aktiv! Das kann bei dir zu Hause, in der Natur oder im Fitnessstudio sein. Durch die Bewegung werden Glückshormone freigesetzt, du wirst abgelenkt und nimmst darüber hinaus durch den Rauchstopp nicht zu.

Suche dir ein neues Hobby

Dein neues, rauchfreies Leben kann sich über mehrere Bereiche erstrecken. Kombiniere deinen neuen Lebensabschnitt mit einer neuen Aktivität oder einem neuen Hobby.

Ersetze die Zigarette

Wann immer dich der Drang nach einer Zigarette quält, solltest du diesen durch etwas kompensieren und unterdrücken. Das kann zum Beispiel ein Schluck Wasser, ein Stück Obst oder ein Blick aus dem Fenster sein.

Rauchfrei dank Nikotinersatz

Der Weg in ein rauchfreies Leben ist lang und anstrengend. Viele scheitern bei ihrem Vorhaben. Insbesondere ein kalter Entzug erfordert sehr viel Disziplin. Dein Körper hat sich an den Nikotinspiegel im Blut gewöhnt. Bei einem Rauchstopp gelangt nur noch wenig oder gar kein Nikotin mehr ins Blut. Dein Stresslevel steigt, du wirst immer angespannter und dein Wunsch nach einer Zigarette wird von Minute zu Minute lauter. Um das Verlangen zu stillen, werden viele schwach und greifen wieder zum Glimmstängel. Viel effektiver ist es, den Nikotinwert im Blut schrittweise zu reduzieren. Hierbei können dir Nikotinersatzpräparate wie beispielsweise ein NICORETTE  Nikotinpflaster oder ein NICORETTE Nikotinkaugummi gute Dienste leisten.

Hier findest du ein paar NICORETTE Nikotin-Ersatz-Produkte:

 

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Im Hinblick auf die Nikotinersatztherapie differenziert man zwischen der sogenannten Reduktions- und der Schlusspunktmethode.

Was hat es mit der Schlusspunktmethode auf sich?

Die Schlusspunktmethode ist etwas für die Raucher, die lieber heute als morgen mit dem Rauchen aufhören würden. Wenn du dir einen sofortigen Rauchentzug in den Kopf gesetzt hast, dann ist die Schlusspunktmethode genau die richtige Option für dich. Sie zielt darauf ab, dass du bereits am nächsten Tag auf Nikotinersatzprodukte umsteigst. Aber auch ein solcher Schritt erfordert etwas Planung. Setzte dir einen fixen Termin und überlege, mit was du den Griff zur Kippe kompensieren möchtest. Keine Angst! Du musst nicht komplett auf Nikotin verzichten. Am ersten Tag ohne Zigarette wird dein Körper durch Nikotinersatzmittel mit Nikotin versorgt. Die Menge wird schließlich ganz langsam und sicher reduziert.

Wie funktioniert die Reduktionsmethode?

Rauchfrei von heute auf morgen ist nicht jedermanns Sache. Viele Raucher hängen an ihrer Zigaretten und bevorzugen von daher einen schrittweisen Entzug. Sinn und Zweck dieser Methode ist es, die Nikotinsucht etappenweise zu beenden. In den ersten 2 Monaten solltest du deinen täglichen Zigarettenkonsum ermitteln, ihn durch ein Ersatzmittel deiner Wahl ersetzen und deinen Konsum um 50 % reduzieren. In den folgenden 6 Monaten solltest du deinen Zigarettenkonsum weiter einschränken. Bei korrekter und erfolgreicher Durchführung bist du nach 9 Monaten rauchfrei.

Info und Quellen:

  • https://www.bzga.de/infomaterialien/foerderung-des-nichtrauchens/foerderung-des-nichtrauchens-informationsmaterialien-fuer-erwachsene/rauchfrei-startpaket/
  • Bilddateien sind von mir selbst

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